Mobilreferentin Martina war im Gemeindehaus Tüttleben zu Gast, um Senior:innen über die elektronische Patientenakte und das E-Rezept zu informieren. Die Teilnehmenden zeigten sich durchweg interessiert und hörten aufmerksam zu, auch wenn insgesamt nur wenige Fragen gestellt wurden.
Beim Thema E-Rezept verfügten viele bereits über Vorerfahrungen. Besonders die E-Rezept-App stieß auf Interesse, sodass sich zahlreiche Senior:innen die entsprechenden Anleitungen mitnahmen. Eine Teilnehmerin unterstützte die Gruppe zusätzlich, da sie bereits gut mit dem Thema vertraut war und ihr Wissen aktiv einbrachte.
Bei der elektronischen Patientenakte zeigte sich hingegen, dass viele Senior:innen noch wenig Berührungspunkte hatten. In den Gesichtern war teilweise erkennbar, dass die Anwendung als eher komplex wahrgenommen wird. Eine Seniorin fragte gezielt, wie sie einen Widerspruch einlegen kann. Eine andere berichtete von einem Arztbesuch, bei dem ihr kein Ausdruck der Untersuchungsergebnisse mehr ausgehändigt wurde, da diese nun in der ePA hinterlegt seien. Sie fragte daraufhin, ob sie bei einem Widerspruch wieder einen Ausdruck erhalten könne.
Im Austausch wurden unter anderem folgende Fragen gestellt:
– Benötige ich für die Einrichtung der E-Rezept-App die PIN der elektronischen Gesundheitskarte?
– Gibt es Informationen zur ePA für privat Versicherte?
– Welche Daten sind im Notfall einsehbar?
– Warum kann ein Krankenhaus nur mit Zustimmung auf die ePA zugreifen?
– Muss die ePA-App auf einem neuen Smartphone erneut eingerichtet werden, wenn die Daten vom alten Gerät übertragen wurden?
Martina nahm die Fragen auf und erklärte die Hintergründe verständlich. Insgesamt hatte sie einen sehr positiven Eindruck von der Gruppe. Die Senior:innen zeigten großes Interesse, hörten aufmerksam zu und setzten sich offen mit den neuen digitalen Möglichkeiten auseinander.
