Digitaler Engel Thüringen in Artern: elektronische Patientenakte und E-Rezept

13. August 2025
10:00
- 12:00

Landratsamt Kyffhäuserkreis

Straße der Jugend 8

06556 Artern

Themen des Tourstops
Artern, ePa und eRezept
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Die Veranstaltung zur elektronischen Patientenakte und zum E-Rezept im Landratsamt Kyffhäuserkreis war gut besucht: Insgesamt nahmen 17 Personen teil, darunter vier Männer sowie Mitarbeitende des Mehrgenerationenhauses Roßleben. Auch mediale Aufmerksamkeit war gegeben – ein Filmteam des MDR Thüringen Journals und ein Reporter von MDR Radio Thüringen begleiteten die Veranstaltung.

Trotz der zusätzlichen Öffentlichkeit verlief die Veranstaltung insgesamt sehr ruhig und konzentriert. Die Teilnehmenden hörten aufmerksam zu, stellten jedoch eher wenige Fragen – möglicherweise aus Zurückhaltung wegen der Kamera- und Mikrofonpräsenz.

Einige Nachfragen und Gesprächsimpulse ergaben sich dennoch. Ein Teilnehmer äußerte Unsicherheiten in Bezug auf den Datenschutz bei der ePA. Nach aktuellem Stand können alle behandelnden Ärzt:innen auf alle in der ePA hinterlegten Daten zugreifen. Es ist jedoch geplant, in Zukunft differenzierte Zugriffsrechte einzuführen, um sensible Informationen besser zu schützen.

Weitere Fragen waren:

– Kann ich das E-Rezept zwar auf dem Smartphone sehen, es aber dann mit der Gesundheitskarte in der Apotheke einlösen?

– Was passiert im Falle eines Unfalls, wenn ich die Schweigepflicht gegenüber einer Versicherung aufhebe? Dürfen dann auch andere Informationen aus der ePA weitergegeben werden, z. B. zu früheren Behandlungen, die nicht unmittelbar mit dem Unfall zu tun haben? → Eine Kollegin von Frau Zachariä erklärte, dass ausschließlich unfallrelevante Daten weitergegeben werden dürfen.

– Kann ich die ePA auch ohne ein digitales Endgerät nutzen?

– Wo bekomme ich Unterstützung bei der Einrichtung der ePA? → Es wurde auf den Wegweiser Digitale Angebote und auf die Ansprechpersonen bei Agathe verwiesen.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung mit einem sehr interessierten Publikum und einer guten Organisation. Auch wenn nicht viele Fragen gestellt wurden, war spürbar, dass die Themen Anklang fanden und für Gesprächsstoff im Nachgang sorgten.